Rückblick Wandertage


Wandertage vom 20.-23.08. 2026 im Ahrtal

Unsere Mehrtageswanderung hat uns dieses Jahr in Ahrtal geführt. Und wie könnte man die Ahr besser erkunden als von der Quelle aus. Also haben wir an der Ahrquelle standesgemäß mit Spätburgunder aus dem Ahrtal angestoßen und dann ging es los. Zunächst hat sich auch an der Ahrquelle die aktuelle Wettersituation bemerkbar gemacht: statt einer sprudelnden Quelle trafen wir doch eher ein Stillgewässer an. Aber nach und nach hat sich ein kleines Bächlein geformt, dem wir in stetigem Auf und Ab gefolgt sind. Am späten Nachmittag haben wir dann unser Quartier im Landgasthof „Zum Wiesengrund“ in Eichenbach, einem kleinen Seitental der Ahr, bezogen. Das war ein echter Glücksgriff. Dort haben wir uns sehr wohl gefühlt und wurden aufs Beste verköstigt.

Am zweiten Tag fuhren wir mit den Autos nach Insul, um von dort dem Ahrsteig nach Eichenbach zu folgen. Schon auf der Fahrt zum Startpunkt waren noch deutliche Schäden der Flutkatastrophe bemerkbar. So fuhren wir auf einem Abschnitt auf einer Behelfsstraße und haben die Ahr noch auf so mancher Brücke vom THW gequert. Der Wandertag ließ keine Wünsche offen: schmale Pfade, auf denen wir die steilen Hänge der Ahr querten, angenehme Temperaturen, herrliche Ausblicke auf die Schleifen der Ahr und die umliegende Umgebung und als Zielpunkt direkt der Biergarten vom „Wiesengrund“.

Samstags haben wir uns ganz dem Weinanbau an der Ahr gewidmet. In Altenahr (mit noch verheerenden Einblicken in die Flutkatastrophe) haben wir uns auf den Rotweinwanderweg begeben. Beeindruckend, wie steil die Weinberge dort sind und oftmals war kein Boden zu sehen, sondern nur Schiefergestein. Wir ließen den Wandertag gemütlich in Dernau in einem Weingut ausklingen und konnten mit der ganz neu eingeweihten Ahrtalbahn zurück zu den Autos fahren.

Sonntags ging es erneut nach Altenahr und wir haben auf alpinen Steigen das Teufelsloch, ein Loch im Felsen, erklommen. Es war nochmals eine grandiose Aussicht vom andern Ufer der Ahr wie am Vortag auf den wahrscheinlich schönsten Abschnitt des Ahrtals. Ebenso steil war der Abstieg und dann ging es noch gemächlich direkt entlang der Ahr zurück nach Altenahr. Wir legten noch eine kurze Kaffeepause im Weingut Mariental ein und traten dann die Rückreise an. Aufgrund einer Vollsperrung auf der Autobahn, kamen wir sehr verspätet in Hagelloch an. Der gemütliche Abschluss musste deshalb ausfallen.

Es war ein rundum gelungener Ausflug. Wir sind einmal mehr von Verletzungen oder sonstigen Widrigkeiten verschont geblieben und können einen Aufenthalt im Ahrtal wärmstens weiterempfehlen.

Die Wanderwarte Christine und Alfred